Kathi1970
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Hallo an alle!
Immer wieder beschäftigt mich die Frage, wie ich ohne Alimente für meine drei Kinder überleben soll....insbesondere da ich keine Alimentenbevorschussung bekomme. Bis vor 1, 5 Jahren habe ich zu gut verdient, um diese ¨überhaupt zu beantragen - da war es auch okay für mich. Ich habe 100% gearbeitet....das ist jetzt nach einem burnout so bald nicht mehr möglich. Deswegen wird das Thema Alimente oder Bevorschussung wieder aktuell.
Also: mein Ex-Mann lebt in Westafrika, hat aber die deutsche Staatsangehörigkeit, wie ich auch. Geschieden wurden wir in Deutschland, haben gemeinsames Sorgerecht, ein Urteil über Alimente gibt es nicht, da er bei der Scheidung nicht zahlungsfähig war und inzwischen einige Jahre in seinem Herkunfstland lebt und natürlich auch nicht genug verdient, um Alimenten zu zahlen. Wir verstehen uns heute recht gut, ich kenne die Verhältnisse in seinem Land gut genug um zu wissen, dass er tatsächlich nichts zahlen kann, obwohl er dort eine recht gute Position hat (f¨ür dortige Verhältnisse kann er recht gut leben, verdient ca. 600Euro im Monat, davon kann er mir aber natürlich keinen nennenswerten Betrag für die Kinder zahlen). Ich möchte ihm keinen Ärger machen und sicher auch nicht völlig sinnloserweise vor Gericht gehen. Nun kommt er uns aber im Herbst besuchen und ich frage mich gerade, ob es Sinn machen würde, gemeinsam zur VB zu gehen (oder auch ich allein vorher). Bisher habe ich dort immer die Info bekommen: solange es kein Urteil gibt über Alimente oder einen gültigen Alimentenvertrag, kann ich auch keine Bevorschussung bekommen. Aber wie sollen wir denn einen gültigen Vertrag machen, wenn er gar nicht zahlungsfähig ist? Ich glaube, er würde inzwischen schon zahlen wenn er könnte und mindestens hat er ein Interesse daran, mich irgendwie zu unterstützen.
Könnte uns die VB überhaupt irgendwie weiterhelfen? Weiss jemand unter welchen Umständen ich Bevorschussung bekommen könnte? Unsere Situation ist ja schon ein wenig ungewöhnlich und wir wohnen hier in einem kleinen Ort - hatte da schonmal den Eindruck, dass die VB wenig Erfahrung mit solchen Fällen hat und es als aussichtslos empfindet, sich damit zu beschäftigen (mal abgesehen davon, dass sie wahrscheinlich auch nicht gerade wenig Arbeit haben....und dann noch sowas...;-)).
Für mich wäre das insbesondere für die nächsten 2 Jahre sehr, sehr wichtig. Ich würde gern den Quereinstieg in einen neuen Beruf wagen, müsste dafür aber noch 18 Monate eine Weiterbildung machen und während dieser Zeit wird es finanziell extrem knapp.....und zum Sozialamt möchte ich auf keinen Fall!
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