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Thema: Sohn wurde zusammengeschlagen - wie reagieren? (Gelesen 2469 mal)
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Marylou
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Hallo Ihr Lieben
Mein Sohn (16) ist gestern im Ausgang von 2 älteren Jugendlichen zusammen geschlagen worden. Er war allein unterwegs und sagt, er wisse nicht, warum sie ihn angegegriffen haben. Junior ist auch kein Engel, und wie es wirklich war, weiss ich nicht. Fakt ist aber, dass er nebst einigen Schürfungen am Kopf einen gebrochenen Arm davon trägt. Junior kennt seine Angreifer (2 Brüder), vor deren Familie alle Angst haben. Er hat beim Arzt gesagt, er sei gestürzt und weigert sich, die Namen zu nennen. Er sagt, wenn er das täte, würde er immer wieder von denen geplagt und/oder verdroschen werden. Es gab Passanten, die den Vorfall beobachtet haben, aber niemanden, der angehalten oder geholfen hätte. Er könnte daher keine Zeugen benennen.
Wie würdet ihr reagieren?
LG, Marylou
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sternli
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Hallo Marylou!
Das ist ja wirklich schlimm!!! ein gebrochener Arm ist ja keine Bagatelle!!!
Ich würde mit dem Sohn reden und auf jeden fall eine Anzeige bei der Polizei machen! Das ist ja Körperverletzung!
der Punkt ist doch, wenn sich nie jemand gegen diese brüder wehrt, machen die immer weiter!
Ich wünsche dir viel Kraft sternli
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berrli
forumsüchtig
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Hallo Marylou
Das ist wirklich keine Bagatelle und ich denke wie sternli, hab auch ein Sohn im selben alter. Es ist wichtig eine Anzeige zu machen, zusammenschlagen darf nicht weggeschwiegen werden, denn das ist nicht ein nur zusammen schlagen mehr ! Die Polizei geht der sache genau nach und da muss dein Sohn keine angst haben den wenn Ihr nichts dagegen untenehmt würde die angst nicht weniger werden.
Viel Kraft wünsch ich euch. gruss berrli
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djoser
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Pflichte berrli bei! Fängt man sich an zu wehren, hört es in aller Regel auf. Die Übeltäter werden sozusagen focussiert, was ihnen nicht grad angenehm ist. Und was war, ist eben wahr. Das heisst, Rachegedanken kommen nur sehr sehr selten auf! Schliesslich haben auch solche Individuen mehr Lust auf Ausgang, Abhängen, Tschillen, Partys, Mädchen und vor allem auf Beibehalten des beruflichen/schulischen Status, als auf eklige Vorladungen der Polizei und Justiz zu folgen, bis hin zum Imknasthocken. Anzeigen!Gruss djoser
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megan
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hallo, mein sohn wurde vor einem jahr in basel von etwa fünf ausländer angepöbelt und zusammengeschlagen und hat beim sich wehren dann die hand gebrochen. alle seine kollegen haben davon abgeraten, anzeige zu erstatten, um einen racheakt zu vermeiden. bei einem racheakt werden dann alle familienangehörige (cousins, onkel, etc.) und freunde aufgeboten, nicht selten so um die zwanzig typen. und genau darauf legen sie es an. wir haben er sicherheit wegen dann die anzeige zurück gezogen. griässli
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djoser
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megan, dem entgegenhalten möchte ich Folgendes: 1. Ob dem so gewesen wäre, wie befürchtet, lässt sich jetzt nicht mehr konkret substantiieren! 2. Deine Schilderung gehört geradewegs in die Einschüchterungs-Technologie, wovon solche Subjekte in der Tat leben 3. Ich selber finde Kollegen-Ratschläge schon mal vorab als völlig 'hanebüchen' 4. Muss man sich unter dem Tisch verkriechen? Gewisse ethnische Gruppierungen verfügen tatsächlich über mehr Gewalt-Potential (z.B. Blutrache etc., wenn es um's Sterben geht), als hiesige Eingeborene. Aber m.E. doch eher untereinander!Was bei uns zählt, ist unsere Rechtsordnung. Und die durchzusetzen liegt an uns. An jedem Einzelnen von uns (wenn er nicht grad unter dem Tisch hockt). Das geb ich zu Bedenken. Halte an meinem vorstehenden Beitrag mit gutem Gewissen fest!  djoser
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« Letzte Änderung: Sonntag, 06.06.10 13:54 von djoser »
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Marylou
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Normalerweise würde ich keine Sekunde überlegen. Aber - die Brüder sind polizeibekannt, ihr Vater ist wegen Straftaten bereits des Landes verwiesen worden. Hier leben 4 Brüder und deren Mutter. Kontakt mit der Polizei wirkt bei den beiden Brüdern keineswegs abschreckend, das ist bei denen schon normal. Um einen sozialen Statusverlust zu fürchten haben die beiden nicht. Sie leben in ihrer Kultur (also fast nur unter ihren Landsleuten), arbeiten bei Verwandten, die ihnen natürlich nicht kündigen. Was soll ihnen schon passieren? Eine weitere Anzeige? Knast wird als Hotel betrachtet. Ich habe schon die Aeusserung gehört, dass ein Ferienaufenthalt zwecks Familinebesuch in ihrem Heimatland als wesentlich unangenehmer eingeschätzt wird verglichen mit der hiesigen Knasterfahrung.
Und: Junior hat keine Zeugen, die er benennen könnte (s. oben). Die Sache sähe anders aus, wenn es welche gäbe. Es stünde wohl Aussage gegen Aussage. Macht da eine Anzeige Sinn?
LG, Marylou
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Marylou
Sr. Member
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@djoser Im Schulhaus, wo Junior zur Schule geht, ist er einer der einzigen Schweizer. Fast alle seine Freunde gehören anderen Ethnien an. Er ist also quasi einer von ihnen, weil er den ganzen Schultag und teilweise auch die Freizeit mit ihnen verbringt. Integration funktioniert leider auch so.... Schulsozialarbeit oder eine ähnliche Einrichtung, die auch hilft klarzustellen, dass hier nach UNSEREN kulturellen Vorstellungen gelebt wird, gibts hier leider nicht...  LG, Marylou
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djoser
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Scheint im Herzen die Sonne, ist s'Wetter egal
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Macht Sinn!Es wird sooo viel Unsinn geredet und noch unsinniger geglaubt. Bin Vater von drei Söhnen, verfüge (leider) über ähnlichgelagerte Erfahrungen. Sogar mich selbst auch noch betreffende (falsche Anschuldigungen). Und alle gerade aus eben dieser "Ecke". Nun, schlussendlich muss jeder selber wissen. Will er/sie aber diesbezüglich etwas mehr von mir wissen, Anfrage per PM!  djoser
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megan
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1. Ob dem so gewesen wäre, wie befürchtet, lässt sich jetzt nicht mehr konkret substantiieren! 2. Deine Schilderung gehört geradewegs in die Einschüchterungs-Technologie, wovon solche Subjekte in der Tat leben 3. Ich selber finde Kollegen-Ratschläge schon mal vorab als völlig 'hanebüchen' 4. Muss man sich unter dem Tisch verkriechen? Was bei uns zählt, ist unsere Rechtsordnung. Und die durchzusetzen liegt an uns. An jedem Einzelnen von uns (wenn er nicht grad unter dem Tisch hockt). Das geb ich zu Bedenken.  djoser 1. nein, und das möchte ich auch gar nicht sooo genau wissen, das "was gewesen wäre wenn"... 2. so ist es. ich habe angst vor diesen typen und mein sohn, sonst kein feigling, auch 3. nein finde ich gar nicht. ich kenne alle freunde meiner kinder und somit auch bisserl die "szene" und was so läuft. ich finde das wichtig und nehme auch jeden einzelnen und deren meinung ernst. 4. muss nicht, aber kann. ich habe leider keinen vater / mann zuhause der im notfall mit auf die gasse geht um nach dem rechten zu sehen. diese ex-jugos (um es auf den punkt zu bringen) sind kriminelle und mit denen ist wirklich nicht zu spassen, wie marylou schon bemerkt hat. würden sie bei spätestens dem zweiten vergehen ausgewiesen, würde ich mir die anzeige aber sicher nicht entgehen lassen...  griässli
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