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Elterliche Sorge

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Die mündige, nicht verheiratete Mutter wird automatisch alleinige Inhaberin der elterlichen Sorge (Art. 298, Abs. 1 ZGB).

Die Vormundschaftsbehörde kann Vater und Mutter des Kindes auf gemeinsamen Antrag hin das gemeinsame Sorgerecht übertragen, sofern dies mit dem Wohl des Kindes vereinbar ist (Art. 298a, Abs. 1).

Rechtliche Schritte für die gemeinsame elterliche Sorge:

  1. Die Anerkennung des Kindes durch den Vater vor oder kurz nach der Geburt (siehe Kapitel “Anerkennung der Vaterschaft”).
  2. Genehmigung einer Vereinbarung, welche die Anteile beider Eltern an der Betreuung des Kindes und die Verteilung der Unterhaltskosten regelt, durch die Vormundschaftsbehörde.
Ist die Mutter nicht mündig oder ist ihr die elterliche Sorge entzogen worden, ernennt die Vormundschaftsbehörde eine Vormundin/einen Vormund für das Kind (siehe Kapitel “Vormundschaft”). In besonderen Fällen kann die elterliche Sorge dem Vater übertragen werden (Art. 298, Abs. 2 ZGB).

Die Adresse der Vormundschaftsbehörde findet sich im Telefonverzeichnis unter Gemeinde- oder Stadtverwaltung.

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