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Presseerklärung: SVAMV sagt Ja zum Erwerbsersatz bei Mutterschaft
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Pressemitteilung des SVAMV zur

Volksabstimmung vom 26. September 2004

Der Schweizerische Verband alleinerziehender Mütter und Väter SVAMV sagt Ja zum Erwerbsersatz bei Mutterschaft

Der Schweizerische Verband alleinerziehender Mütter und Väter SVAMV unterstützt die vorgeschlagene Revision der Erwerbsersatzordnung mit Nachdruck und ruft zu einem Ja an der Urne auf. Die Revision der Erwerbsersatzordnung schliesst die diskriminierende Lohnlücke nach einer Geburt und schafft Gleichheit unter den erwerbstätigen Müttern. Wer alleinerziehend ist, ist ganz besonders darauf angewiesen!

Der Erwerbsersatz bei Mutterschaft ist eine existenzielle Notwendigkeit für alleinerziehende Frauen, damit sie sich in den ersten wichtigen Wochen in materieller Sicherheit und ohne Aengste und finanzielle Sorgen voll und ganz dem Neugeborenen widmen können. Alleinerziehende Mütter sind besonderen Armutsrisiken ausgesetzt. Dies ist eine direkte Folge der ungenügenden sozialen Sicherung der Frauen und der Einelternfamilien.

Auch für den Schweizerischen Verband alleinerziehender Mütter und Väter SVAMV ist es an der Zeit, den Verfassungsauftrag von 1945 endlich zu erfüllen und eine gravierende Lücke zu schliessen. Ein bezahlter Mutterschaftsurlaub wird die Zukunftschancen alleinerziehender Mütter und ihrer Kinder wesentlich verbessern.

Die Einführung eines Erwerbsersatzes bei Mutterschaft, der keine erwerbstätige Frau diskriminiert, ist zentral für eine zeitgemässe Familienpolitik auf Bundesebene. Die vorgeschlagene Revision ist effizient, realistisch, ausgewogen und für die ganze Schweiz und alle Wirtschaftszweige gleich.

Konkret handelt es sich nicht um ein neues Gesetz, sondern um eine Revision eines bereits bestehenden Gesetzes. Die Revision der Erwerbsersatzordnung bringt die Gleichbehandlung aller erwerbstätigen Mütter, unabhängig von Beruf, Branche, Wohnsitz, einen Mutterschaftsurlaub von 14 Wochen, während dem 80% des mittleren Lohnes (maximal 172 Franken pro Tag) bezahlt werden. Voraussetzung ist, dass die betreffende Frau vor der Geburt während mindestens 9 Monaten AHV-Beiträge bezahlte und in dieser Zeit mindestens 5 Monate erwerbstätig war.

Wer heute Mutter wird und erwerbstätig ist, unterliegt gemäss Arbeitsgesetz einem achtwöchigen Arbeitsverbot, hat keine Garantie auf Lohnfortzahlung in dieser Zeit und ist abhängig von freiwilligen Leistungen des Arbeitgebers oder unterschiedlichen Branchenvereinbarungen. Dies ist diskriminierend. Die Situation ist aber auch für die Wirtschaft unbefriedigend. Es gibt grosse Unterschiede bei Leistungen und Belastungen.

6. September 2004, SVAMV Schweizerischer Verband alleinerziehender Mütter und Väter, Postfach 334, 3000 Bern 6, Tel 031/ 351 77 71, Fax 031/ 351 77 76, www.svamv-fsfm.ch, E-Mail: svamv@bluewin.ch


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neu erstellt am:    15. September 2004
zuletzt geändert am:    22. September 2004

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